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Windows 11 Boot-Fehler: Behebung des Updates vom Januar 2026

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Windows 11 Boot-Fehler: Behebung des Updates vom Januar 2026

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||17 min Lesezeit

Windows 11 Boot-Fehler nach dem Update vom Januar 2026? Hier ist die Anleitung zur Behebung von Startfehlern mit KB5074109, zur Diagnose des Problems und zum Umgang mit Risiken bei Secure Boot-Zertifikaten.

Microsoft hat ein Notfall-Update (KB5074109) für Windows 11 24H2 und 25H2 veröffentlicht, um Boot-Schleifen und Fehler vom Typ „Unmountable Boot Volume“ zu beheben, die durch den Sicherheitspatch vom Januar 2026 verursacht wurden.


Aufhänger & Zielgruppe (Intro)

Wenn Sie Ihren Windows 11-Rechner gerade aktualisiert haben und er sich nun weigert zu starten – oder mit einem „UNMOUNTABLE_BOOT_VOLUME“-Fehler auf einem schwarzen Bildschirm hängen bleibt – sind Sie mit diesem bekannten Problem nicht allein. Microsoft hat bestätigt, dass das Sicherheitsupdate vom Januar 2026 verhindern kann, dass bestimmte PCs ordnungsgemäß starten. Obwohl Notfall-Patches herausgegeben wurden, könnten einige Benutzer immer noch betroffen sein [1][11]. Diese Situation kann stressig sein, aber zu verstehen, was passiert, ist der erste Schritt zur Lösung.

Dieser Artikel richtet sich an Benutzer von Windows 11, Versionen 24H2 und 25H2, insbesondere an diejenigen, die das Update vom 13. Januar 2026 oder nachfolgende Patches installiert haben könnten [14]. Er ist auch relevant für IT-Profis, die PC-Flotten verwalten. Wenn Sie eine ältere Version wie 21H2 oder 23H2 verwenden und andere Symptome (wie Fehler beim Herunterfahren) feststellen, unterscheiden sich die Details, obwohl das breitere Thema problematischer Updates auch hier gilt.

Wenn Ihr PC normal startet, können Sie die detaillierten Reparaturschritte wahrscheinlich überspringen, aber das Durchlesen der Abschnitte „Ursachen“ und „Risiken“ könnte zur zukünftigen Vorbeugung sinnvoll sein. Dieser Leitfaden behandelt keine Probleme, die nicht mit den durch die Updates vom Januar 2026 ausgelösten Startfehlern zusammenhängen.

TL;DR / Was das für Sie bedeutet

  • Microsoft hat ein Notfall-Update, KB5074109, für Windows 11 24H2 und 23H2 herausgegeben, um kritische Startfehler zu beheben [1]. Dieses Update zielt auf die OS-Builds 26200.7623 und 26100.7623 ab, was darauf hindeutet, dass das Problem Geräte auf diesen spezifischen Versionen betrifft [1].
  • Wichtig: Es gibt eine separate, kritische Warnung bezüglich des Ablaufs von Secure Boot-Zertifikaten, die Geräte ab Juni 2026 betrifft [2]. Obwohl dies ein zukünftiges Problem ist, steht es nicht im Zusammenhang mit dem sofortigen Patch für den Startfehler [1][2].
  • Empfohlene Maßnahme: Wenn Sie nach einem aktuellen Update Startschleifen oder Startfehler erleben, überprüfen Sie Ihre Windows-Version. Wenn Sie sich auf den betroffenen Builds befinden, ist die Installation des Notfall-Updates der primäre empfohlene Schritt [1][4].
  • Seien Sie sich bewusst, dass das Notfall-Update spezifisch für bestimmte OS-Builds ist. Wenn sich Ihr Gerät auf einer anderen Version befindet, wie z. B. 22H2, erhalten Sie möglicherweise nicht genau diesen Patch und sollten die Standard-Fehlerbehebung für update-bezogene Startprobleme befolgen [4][9].

Hintergrund / Grundlagen

Ein Windows-Qualitätsupdate ist ein monatlicher Sicherheits- und Zuverlässigkeitspatch, der von Microsoft veröffentlicht wird. Diese Updates sind für Geräte, die unterstützte Windows-Versionen ausführen, obligatorisch, um Schwachstellen zu beheben und die Leistung zu verbessern. Es ist wichtig zu verstehen, dass es verschiedene Arten von Updates gibt, darunter Sicherheitsupdates, optionale Vorschau-Updates (Non-Security) und Out-of-Band (OOB) Updates [1].

Microsoft veröffentlicht regelmäßig Updates für spezifische Versionen von Windows 11, einschließlich 24H2, 23H2 und 22H2. Jede Version hat einen definierten Wartungszeitraum; zum Beispiel endete die Wartung für Windows 11, Version 22H2 am 14. Oktober 2025 [6][7]. Wenn ein kritisches Problem auftritt – wie Installationsfehler oder Boot-Probleme – kann Microsoft ein OOB-Update außerhalb des monatlichen Standardplans veröffentlichen, um es schnell zu beheben.

Secure Boot ist ein Sicherheitsstandard, der entwickelt wurde, um sicherzustellen, dass ein Gerät nur mit Software bootet, die vom Originalgerätehersteller (OEM) als vertrauenswürdig eingestuft wird. Jüngste Updates enthielten Daten, die Geräten helfen sollen, automatisch neue Secure Boot-Zertifikate zu erhalten, bevor die aktuellen ab Juni 2026 ablaufen [3][10]. Das Verständnis dieser Update-Mechanismen liefert den Kontext, der zur Analyse von Berichten über Notfall-Patches und Startfehler erforderlich ist.

Problemerklärung (Was ist los?)

Benutzer berichten, dass nach der Installation aktueller Windows-Updates einige Geräte nicht mehr korrekt booten, was zu kritischen Startfehlern führt. Dieses Problem scheint spezifisch mit den im Januar 2026 veröffentlichten Sicherheitsupdates verbunden zu sein und betrifft vor allem Systeme in verwalteten Unternehmensumgebungen und weniger persönliche Heimcomputer [1][4]. Das Problem äußert sich darin, dass der normale Desktop nicht erreicht werden kann und Systeme unmittelbar nach der Update-Installation hängen bleiben oder unbrauchbar sind.

Die praktischen Auswirkungen für betroffene Organisationen sind erheblich. Geräte können nicht verwendet werden, was die Produktivität der Mitarbeiter stoppt und sofortiges Eingreifen der IT erfordert. In Unternehmensumgebungen bedeutet dies Ausfallzeiten und erhöhten Support-Aufwand, da Administratoren manuell Workarounds bereitstellen müssen, um die Funktionalität wiederherzustellen [1][6]. Das Problem ist nicht zufällig; es ist direkt an die Installation spezifischer Update-Pakete gebunden, was es vorhersehbar, aber weit verbreitet auf den betroffenen Maschinen macht.

Während der Startfehler das primäre Symptom ist, wurden auch damit verbundene Authentifizierungs- und Anmeldeprobleme dokumentiert. Einige Benutzer erleben Probleme, bei denen das Passwort-Symbol auf dem Sperrbildschirm unsichtbar wird, obwohl die zugrunde liegende Schaltfläche funktionsfähig bleibt, wenn man sie blind anklickt [1][6]. Zusätzlich gibt es Berichte über Verbindungs- und Authentifizierungsfehler in Azure Virtual Desktop- und Windows 365-Umgebungen nach diesen Updates, die speziell Remote-Desktop-Verbindungen über die Windows-App betreffen [1][10]. Diese Begleitprobleme erschweren die Wiederherstellung für Remote- oder virtualisierte Arbeitsplätze zusätzlich.

Ursachen / Analyse (Warum passiert das?)

Basierend auf den verifizierten Informationen hat Microsoft eine spezifische Konfigurationsinkompatibilität als Hauptursache für die Startfehler nach dem Sicherheitsupdate vom Januar 2026 identifiziert. Andere Faktoren wie veraltete Hardware-Treiber und das Ablaufen von Zertifikaten tragen dazu bei oder stellen zukünftige Risiken dar.

1. Fehlerhafte Anwendung von Gruppenrichtlinien auf bestimmter Hardware

Die am besten dokumentierte Ursache ist eine Wechselwirkung zwischen dem Sicherheitsupdate vom Januar 2026 und spezifischen Known Issue Rollback-Konfigurationen. Auf Systemen, die von IT-Abteilungen unter Verwendung einer bestimmten Gruppenrichtlinieneinstellung verwaltet werden, kann das Update während der Boot-Sequenz einen Fehler auslösen [1]. Dieses Problem betrifft hauptsächlich Unternehmensumgebungen, in denen Gruppenrichtlinien verwendet werden, um Sicherheitseinstellungen über mehrere Geräte hinweg durchzusetzen [5].

2. Inkompatible oder entfernte Legacy-Treiber

Windows-Updates entfernen oft alte Treiber, um Sicherheit und Leistung zu verbessern. Das Update vom Januar 2026 entfernt spezifische Modemtreiber (agrsm64.sys, agrsm.sys, smserl64.sys und smserial.sys) [11]. Während dies typischerweise ein Hintergrundprozess ist, kann Hardware, die von diesen spezifischen Treibern abhängt, beim Start möglicherweise nicht initialisiert werden, was zu einem Hängenbleiben oder Fehler beim Booten führt. Dies ist bei älteren Peripheriegeräten oder spezialisierter Hardware, die vom Hersteller nicht aktualisiert wurde, häufig der Fall.

3. Bevorstehender Ablauf von Secure Boot-Zertifikaten (Zukünftiges Risiko)

Obwohl dies nicht die Ursache der aktuellen Startfehler vom Januar 2026 ist, wurde ein signifikantes zukünftiges Risiko identifiziert: Secure Boot-Zertifikate, die von den meisten Windows-Geräten verwendet werden, laufen ab Juni 2026 ab [10]. Microsoft weist darauf hin, dass Geräte möglicherweise die Fähigkeit verlieren, sicher zu booten, wenn diese Zertifikate nicht rechtzeitig aktualisiert werden. Der Update-Prozess selbst könnte Teil der Einführung dieser neuen Zertifikate sein, was potenzielle Komplexität während der Übergänge mit sich bringt [13].

4. Potenzielle Interaktion mit Azure Virtual Desktop (AVD) Umgebungen

Ein damit verbundenes Problem, das im selben Update-Zyklus dokumentiert wurde, betrifft Verbindungs- und Authentifizierungsfehler in Azure Virtual Desktop und Windows 365 [9]. Obwohl sich dies eher als Anmeldefehler denn als vollständiger Bootfehler manifestiert, deutet es darauf hin, dass das Update Sicherheitsprotokolle auf eine Weise ändert, die Remote-Zugriffs- und Authentifizierungsmechanismen stören kann. In komplexen virtualisierten Umgebungen können solche Änderungen kaskadierende Auswirkungen auf die Systemverfügbarkeit haben [11].

5. Unbestätigte Hardware- oder BIOS-Inkompatibilitäten (Hypothese)

Obwohl in der primären Update-Dokumentation nicht explizit bestätigt, legt die Branchenlogik nahe, dass Updates, die Low-Level-Systemkomponenten wie Secure Boot und Treibersignierung betreffen, gelegentlich mit spezifischen BIOS/UEFI-Implementierungen in Konflikt geraten können. Dies ist besonders relevant für selbstgebaute PCs oder ältere Systeme bestimmter Hersteller. Gerüchte deuten darauf hin, dass einige Motherboard-Firmware-Versionen Updates erfordern könnten, um vollständig mit den neuen Zertifikatsstandards übereinzustimmen, obwohl dies eine Hypothese bleibt, die auf historischen Update-Mustern basiert [13].

Zusammenfassung der Kausalität

Die Startfehler sind nicht zufällig, sondern mit spezifischen technischen Änderungen verbunden:

  • Bestätigte Ursache: Konflikt mit Known Issue Rollback-Gruppenrichtlinien [1][5].
  • Bestätigter Mitwirkender: Entfernung spezifischer Legacy-Modemtreiber [11].
  • Identifiziertes zukünftiges Risiko: Ablauf von Secure Boot-Zertifikaten [10][13].

Wichtigste Erkenntnis: Das Problem ist primär umgebungsbedingt und betrifft Systeme mit spezifischen IT-Management-Einstellungen oder älteren Hardware-Abhängigkeiten, anstatt ein universeller Fehler im Update selbst zu sein.

Evidenz & Realitätscheck

Offizielle Dokumentationen bestätigen, dass Microsoft Probleme identifiziert und behoben hat, die die Startsequenzen von Windows 11 beeinträchtigen. Microsofts eigener Update-Verlauf und die Release Notes verifizieren, dass ein am 13. Januar 2026 veröffentlichtes Sicherheitsupdate (KB5074109) spezifische Kompatibilitätsänderungen einführte, die die Systemfunktionalität beeinträchtigen könnten [1]. Dieses Update ist Teil des Sicherheitszyklus vom Januar 2026 für Windows 11, Version 24H2 und Version 25H2 [10].

Kontext der bestätigten Probleme Mehrere offizielle Quellen bestätigen, dass das Update vom Januar 2026 eine Änderung enthielt, die Modemtreiber betrifft. Das Update entfernt explizit die Treiber agrsm64.sys, agrsm.sys, smserl64.sys und smserial.sys [5]. Während diese spezifische Änderung als Kompatibilitätskorrektur dokumentiert wurde, wurden ähnliche groß angelegte Update-Rollouts in seltenen Szenarien historisch mit Startfehlern in Verbindung gebracht. Microsofts Update-Verlaufsseiten listen dieses Update zusammen mit verwandten Out-of-Band-Veröffentlichungen im Januar 2026 auf, was auf ein aktives Patch-Management zur Systemstabilität hinweist [6][10].

Offizielle Kommunikationskanäle von Microsoft Informationen zu diesen Updates werden über Microsofts primäre Dokumentation verbreitet, einschließlich des Windows Message Center und des Windows Release Health Dashboard [7][9]. Diese Plattformen dienen als autoritative Quelle für Update-Terminologie, bekannte Probleme und Lösungsstatus. Die Dokumentation hebt hervor, dass Standard-Update-Titel zur Klarheit vereinfacht wurden, obwohl die zugrunde liegenden technischen Änderungen im Build-Verlauf detailliert bleiben [4].

Fehlen unbestätigter Behauptungen Basierend auf der bereitgestellten Dokumentation gibt es keine Erwähnungen, dass Startfehler durch Software oder Hardware von Drittanbietern im aktuellen Update-Zyklus verursacht werden. Die Quellen konzentrieren sich strikt auf von Microsoft bereitgestellte Updates und Treiberkompatibilität. Gerüchte über Massen-Startfehler, die spezifische Hardwaremarken betreffen, sind in den offiziellen technischen Release Notes oder Support-Artikeln nicht vorhanden.

Selbstprüfung / Diagnose

Wenn Sie vermuten, dass Ihr Windows 11 PC nach der Installation eines aktuellen Updates von dem Anmeldeproblem betroffen ist, befolgen Sie diese Schritte, um das Problem zu diagnostizieren. Diese Prüfungen basieren auf den bekannten Symptomen, die mit spezifischen Update-Builds verbunden sind.

  1. Überprüfen Sie Ihre Windows-Build-Version Das Problem betrifft hauptsächlich Geräte mit Windows 11, Version 24H2 oder 25H2, sowie Windows Server 2025 nach der Installation des Vorschau-Updates vom August 2025 (KB5064081) oder später [15]. Um Ihre Version zu verifizieren:
  • Drücken Sie Windows-Taste + R, geben Sie winver ein und drücken Sie Enter.
  • Suchen Sie im Dialogfeld nach „Version 24H2“ oder „Version 25H2“. Wenn Sie eine frühere Version wie 23H2 verwenden, ist es weniger wahrscheinlich, dass Sie von diesem spezifischen Problem betroffen sind [8].
  1. Verifizieren Sie das spezifische Symptom: Fehlendes Passwort-Symbol Das Hauptsymptom ist ein fehlendes oder unsichtbares Passwort-Symbol in den Anmeldeoptionen des Sperrbildschirms [15].
  • Sperren Sie Ihren PC (Windows-Taste + L) oder starten Sie ihn neu.
  • Schauen Sie auf den Anmeldebildschirm. Sehen Sie das Passwort-Symbol?
  • Wenn das Symbol fehlt, versuchen Sie, mit der Maus über den leeren Bereich zu fahren, wo das Symbol normalerweise erscheint. Wenn sich der Mauszeiger ändert oder Sie eine unsichtbare Schaltfläche anklicken können, um das Passwortfeld zu öffnen, bestätigt dies den spezifischen UI-Bug [1][2].
  1. Identifizieren Sie Ihren Umgebungstyp Dieses Problem tritt in verwalteten Unternehmens- oder IT-Abteilungsumgebungen deutlich häufiger auf als bei persönlichen Computern [2]. Wenn Sie ein persönliches Gerät mit Windows Home oder Pro verwenden, ist die Wahrscheinlichkeit, dieses Problem zu erleben, sehr gering. Wenn Ihr Gerät jedoch von einer IT-Abteilung verwaltet wird, ist es wahrscheinlicher betroffen.
  2. Prüfen Sie auf zusätzliche Cloud-Speicher- und App-Probleme Nach der Installation dieses Updates stoßen einige Benutzer auch auf sekundäre Probleme mit Cloud-basierten Anwendungen [3].
  • Öffnen Sie Anwendungen wie OneDrive, Dropbox oder Outlook (falls für die Verwendung von PST-Dateien auf OneDrive konfiguriert).
  • Prüfen Sie, ob diese Apps beim Speichern oder Öffnen von Dateien nicht mehr reagieren. Achten Sie auf Fehlermeldungen oder ob die Anwendung hängt und sich nicht wieder öffnen lässt.
  1. Bestätigen Sie den Update-Verlauf Da das Problem durch spezifische Updates ausgelöst wird, überprüfen Sie, welche Updates installiert sind.
  • Gehen Sie zu Einstellungen > Windows Update > Updateverlauf.
  • Suchen Sie nach dem Vorschau-Update vom August 2025 (KB5064081) oder nachfolgenden kumulativen Updates, die nach diesem Datum installiert wurden. Wenn dieses oder ein späteres Update vorhanden ist und Sie die oben genannten Symptome sehen, hängt das Problem wahrscheinlich damit zusammen [15].
  1. Prüfen Sie auf Nutzung von Enterprise oder Azure Virtual Desktop Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Problem unternehmensverwaltete Geräte, Azure Virtual Desktop und Windows 365-Clients betrifft [3][8].
  • Wenn Sie Ihren Computer hauptsächlich für die Arbeit über einen virtuellen Desktop oder ein verwaltetes Firmengerät nutzen, ist das Risiko höher.
  • Klären Sie mit Ihrem IT-Administrator, ob Berichte über ähnliche Anmeldefehler nach aktuellen Windows-Updates vorliegen.

Hinweis: Das Fehlen dieser spezifischen Symptome garantiert nicht, dass Ihr System gegen andere update-bezogene Probleme immun ist, aber es deutet stark darauf hin, dass Sie von diesem speziellen Anmeldefehler nicht betroffen sind.

Lösungen / Was zu tun ist

Wenn Ihr Windows 11 PC nach dem Sicherheitsupdate vom Januar 2026 nicht mehr bootet, gibt es spezifische Workarounds. Die primäre Lösung für unternehmensverwaltete Geräte beinhaltet die Verwendung einer Known Issue Rollback (KIR)-Gruppenrichtlinie. Für Privatanwender gilt das Problem als selten, aber die gleiche Richtlinie kann bei Bedarf angewendet werden.

Kurzfristige Lösung: Einsatz von Known Issue Rollback (KIR)

Microsoft stellt eine spezielle Gruppenrichtlinie bereit, um die Boot- und Anmeldeprobleme, die verwaltete Geräte betreffen, zu mildern. Diese Richtlinie deaktiviert vorübergehend die Änderung, die das Problem verursacht.

  • Für IT-Administratoren:
  1. Laden Sie die spezielle Gruppenrichtlinie für Ihre Windows-Version herunter. Richtlinien sind für Windows 11 Version 24H2, Windows 11 Version 25H2 und Windows Server 2025 verfügbar [6].
  2. Navigieren Sie im Editor für lokale Gruppenrichtlinien zu Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen [2][6].
  3. Installieren und konfigurieren Sie die heruntergeladene Gruppenrichtlinie [2].
  4. Starten Sie das Gerät/die Geräte neu, um die Einstellung anzuwenden [6].

Hinweis: Diese Richtlinie ist für unternehmensverwaltete Umgebungen konzipiert. Einzelpersonen, die Windows Home oder Pro auf persönlichen Geräten verwenden, werden dieses Problem sehr wahrscheinlich nicht erleben [3].

  • Für Privatanwender:
  1. Wenn Sie das Problem haben, können Sie trotzdem die gleiche KIR-Gruppenrichtlinie herunterladen und anwenden, die oben erwähnt wurde [6].
  2. Befolgen Sie die Installationsschritte für Ihren spezifischen Windows-Build (24H2 oder 25H2).
  3. Starten Sie Ihren Computer nach Anwendung der Richtlinie neu.

Langfristige Lösung

Microsoft arbeitet an einer dauerhaften Lösung, die in einem zukünftigen Windows-Update enthalten sein wird. Bis diese offizielle Lösung veröffentlicht ist, ist die KIR-Gruppenrichtlinie die empfohlene Strategie zur Schadensbegrenzung. Es werden derzeit keine anderen manuellen Korrekturen für diesen spezifischen Startfehler bereitgestellt [2][6].

Risiken, Grenzen und wann man aufhören sollte

Die Durchführung fortgeschrittener Wiederherstellungsmaßnahmen birgt inhärente Risiken. Es ist entscheidend, Ihre technischen Grenzen zu erkennen, um permanenten Datenverlust zu vermeiden oder das System unbrauchbar zu machen. Halten Sie an und suchen Sie professionelle Hilfe, wenn Sie auf die folgenden Szenarien stoßen.

Risiken & Einschränkungen:

  • Risiko von Datenverlust: Die Verwendung von Befehlszeilen-Tools wie diskpart oder das Erzwingen einer Systemwiederherstellung kann dauerhaft alle Daten auf dem ausgewählten Laufwerk löschen. Versuchen Sie immer eine Datensicherung über WinRE oder eine bootfähige USB-Umgebung, bevor Sie Reparaturen versuchen [1].
  • Systeminstabilität: Wenn das System nach Anwendung von Known Issue Rollback (KIR) oder Gruppenrichtlinien-Korrekturen nicht bootet, befindet sich das Betriebssystem möglicherweise in einem teilweise konfigurierten Zustand [7]. In Unternehmensumgebungen kann die falsche Anwendung von KIR-Richtlinien die Domänenkonnektivität beeinträchtigen.
  • Hardware-Probleme: Wenn das System den POST (Power-On Self-Test) nicht besteht oder kein Bild zeigt, ist das Problem wahrscheinlich hardwarebedingt (z. B. RAM-, CPU- oder Motherboard-Fehler). Software-Fixes werden diese physischen Fehler nicht beheben [13].

Hören Sie hier auf, wenn: Sie sich bei der Verwendung der Eingabeaufforderung unwohl fühlen, kein Backup Ihrer kritischen Dateien haben oder wenn der PC sich überhaupt nicht einschalten lässt. Unsachgemäße Befehle können die Partitionstabelle zerstören.

Wann professionelle Hilfe gesucht werden sollte:

  • Wiederholte Startfehler: Wenn das Gerät ohne Erfolg durch die „Automatische Reparatur“ schleift oder auch nach einem Versuch der sauberen Neuinstallation nicht bootet, sind interne Hardware-Diagnosen erforderlich.
  • Physische Schäden: Wenn Sie Brandgeruch bemerken, sichtbare Schäden am Motherboard oder Flüssigkeitsschäden feststellen.
  • Unternehmensumgebungen: Für IT-Administratoren, die Geräteflotten verwalten, wird generell empfohlen, ein Support-Ticket bei Microsoft zu eröffnen, wenn die standardmäßige KIR-Bereitstellung Sperrbildschirm- oder Cloud-Sync-Probleme nicht löst [1].

FAQ

Der Ablauf des Secure Boot-Zertifikats bezieht sich auf das Ablaufen von Zertifikaten, die von den meisten Windows-Geräten zur Überprüfung der Boot-Integrität verwendet werden. Microsofts Dokumentation zeigt an, dass diese Zertifikate ab Juni 2026 ablaufen [15]. Dieser Ablauf könnte die Fähigkeit bestimmter privater und geschäftlicher Geräte beeinträchtigen, sicher zu booten, wenn sie nicht im Voraus aktualisiert werden [15].

Woher weiß ich, ob mein Gerät betroffen ist?

Geräte, die auf die spezifischen Zertifikate angewiesen sind, die im Juni 2026 ablaufen, können betroffen sein. Microsoft empfiehlt, deren Leitfaden zu überprüfen, um die spezifischen Auswirkungen zu bestimmen [15]. Die beste Vorgehensweise ist, die offizielle Microsoft-Dokumentation für Vorbereitungsschritte zu konsultieren, um die notwendigen Zertifikate vor dem Ablaufdatum zu aktualisieren [15].

Gibt es Updates für Microsoft Store Apps in Windows Updates?

Im Allgemeinen enthalten standardmäßige Windows-Updates keine Updates für Microsoft Store Apps [15]. Für Unternehmensbenutzer könnte das Management Tools wie Microsoft Store Apps - Configuration Manager umfassen [15]. Privatnutzer können Updates für Apps und Spiele typischerweise direkt über den Microsoft Store verwalten [15].

Ist es möglich, Secure Boot Updates ohne Probleme zu überspringen?

Das Überspringen von Updates bezüglich Secure Boot-Zertifikaten könnte potenziell zu Problemen beim sicheren Booten nach dem Ablaufdatum im Juni 2026 führen [15]. Die offizielle Anleitung empfiehlt, Maßnahmen zu ergreifen, um Zertifikate im Voraus zu aktualisieren, um potenzielle Unterbrechungen zu vermeiden [15]. Sich auf die ablaufenden Zertifikate ohne Aktualisierung zu verlassen, kann Risiken für den sicheren Boot-Prozess bergen.

Wo finde ich die offizielle Anleitung für Zertifikats-Updates?

Microsoft stellt offizielle Anleitungen zur Vorbereitung auf den Ablauf des Secure Boot-Zertifikats bereit. Die spezifischen Details und Vorbereitungsschritte sind in ihren Support-Seiten dokumentiert, wie z. B. „Windows Secure Boot certificate expiration and CA updates“ [15]. Es ist ratsam, sich direkt auf diese offizielle Dokumentation zu beziehen, um die genauesten und aktuellsten Informationen zu erhalten.

Werden andere signifikante Updates oder Änderungen für Windows 11 erwähnt?

Die bereitgestellten Dokumente detaillieren eine lange Liste kumulativer Updates für verschiedene Windows 11-Versionen, einschließlich 22H2, 24H2 und 25H2, aber diese Auflistungen bieten typischerweise Build-Nummern und Veröffentlichungsdaten anstelle von erschöpfenden Listen von Funktionen oder Änderungen [2][4][5][7][9][11][12][13][14]. Für detaillierte Informationen darüber, was in einem spezifischen Update wie KB5074109 behoben oder hinzugefügt wurde, ist ein Verweis auf die vollständigen Release Notes auf Microsofts Update-Verlaufsseite erforderlich.

Zusammenfassung / Wichtigste Erkenntnisse

  • Microsoft veröffentlichte Notfall-Out-of-Band-Updates, einschließlich KB5074109 und KB5078127, um Startfehler zu beheben, die mehrere Windows 11-Versionen betreffen [1][15].
  • Diese kritischen Patches zielen auf OS Builds 26200.7623, 26100.7623, 26200.7628 und 26100.7628 ab, was bestätigt, dass das Problem aktuelle 24H2- und 25H2-Releases umfasst [1][15].
  • Die Notfall-Updates wurden als Out-of-Band-Versionen verteilt, was darauf hindeutet, dass Microsoft feststellte, dass sie außerhalb des monatlichen Standardplans notwendig waren [1][8].
  • Der Rollout-Verlauf zeigt ein Muster von Stabilitätsproblemen, mit mehreren Vorschau- und Out-of-Band-Updates, die für Windows 11-Versionen 22H2, 24H2 und 25H2 im späten Jahr 2025 herausgegeben wurden [1][7][9].

Wenn Ihr System nach Anwendung dieser Updates instabil bleibt, können Systemwiederherstellungsoptionen erforderlich sein. Sicherzustellen, dass Sie ein aktuelles Backup haben, ist immer die sicherste Vorsichtsmaßnahme.

Quellen

[1] Microsoft Support: January 13, 2026—KB5074109 (OS Builds 26200.7623 and 26100.7623)

[2] Microsoft Learn: Windows 11, version 24H2 known issues and notifications

[3] Microsoft Support: October 20, 2025—KB5070773 (OS Builds 26200.6901 and 26100.6901) Out-of-band

[4] Microsoft Learn: Windows 11, version 23H2 known issues and notifications

[5] Microsoft Learn: Windows 11, version 21H2 known issues and notifications

[6] Microsoft Learn: Windows message center

[7] Microsoft Support: December 9, 2025—KB5072033 (OS Builds 26200.7462 and 26100.7462)

[8] Microsoft Support: October 14, 2025—KB5066835 (OS Builds 26200.6899 and 26100.6899)

[9] Microsoft Official Blog: Helping our customers through the CrowdStrike outage

[10] BleepingComputer: Microsoft investigates Windows 11 boot failures after January updates

[11] Windows Central: Windows 11’s Patch Tuesday nightmare gets worse — Microsoft says some PCs mig...

[12] Windows Central: Microsoft forced to issue emergency out of band updates for Windows 11 after ...

[13] The Register: Windows 11 shutdown bug forces Microsoft into damage control

[14] Engadget: Microsoft issues emergency fix after a security update left some Windows 11 d...

[15] TechRadar: Microsoft rushes out emergency fix for Windows 11 bug that stops PCs recoveri...

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